Debian/Ubuntu: eth0 nach Umzug auf virtuelle Maschine nicht verfügbar

Wenn man Debian/Ubuntu z.B. von einem VMWare-Server auf den anderen umziehen möchte, oder eine bestehende Installation virtualisieren möchte, kommt es nach dem Start der neuen virtuellen Maschine zu einer Fehlermeldung „SIOCSIFADDR: No such device eth0„. Das Netzwerkinterface ist also nicht verfügbar.

Ursache dafür ist, dass die verwendete MAC-Adresse vom System mit eth0 „verbunden“ wird.

Normalerweise sollte dies in der Datei „/etc/ftab“ stehen. Diese ist aber oftmals (je nach Version) gar nicht vorhanden. Aber der Verweis ist trotzdem in einer anderen Datei enthalten.

Ubuntu-Installation in: /etc/udev/rules.d/70-persistent-net.rules
Debian-Installation in: /etc/udev/rules.d/z25_persistent-net.rules

Das einfachste ist nun die entsprechende Datei zu löschen (oder umbenennen) und anschließend ein Neustart des System. Dabei wird die Datei neu angelegt und alles sollte wieder funktionieren wie es soll.

nVidia 6600 des Toshiba Tecra S2 auf Ubuntu 6.10

Zwar erkennt Ubuntu die GeForce 6600 wunderbar, aber so richtig glücklich war ich damit nicht. Zum einen war alles sehr langsam (fehlende OpenGL-Unterstützung) und zum anderen nur in 16bit Farbtiefe. Allerdings ließ sich das Problem recht einfach lösen. Man lädt einfach bei NVidia die aktuellen Treiber herunter. Anschliessend wechselt man mit CTRL-ALT-F1 in ein Textterminal und loggt sich ein. Mit

sudo /etc/init.d/gdm stop

beendet man den X-Server und installiert anschliessend mit dem Befehl:

sudo sh <treibername.run>

den heruntergeladenen Treiber. Evt. will der Treiber noch ein bissel Kernel-Module generieren, was man ihn einfach machen lässt. Danach kontrolliert man noch die x11.conf im Verzeichnis /etc/X11/

sudo nano /etc/X11/xorg.conf

ob bei DefaultDepth auch eine hinreichend hohe Farbtiefe angegeben ist (hier 24 für 24bit). Falls nicht ändern und Datei speichern. Zum Abschluß nur noch den X-Server neu starten.

sudo /etc/init.d/gdm start

Nun solltest Du einen ordentlichen Desktop haben ;-)

HowTo: ISO/NRG/BIN/CUE Images unter Ubuntu mounten

Normale ISO-Images können ganz einfach mit dem Befehl

sudo mount -o loop ./isodatei.iso /ziel/pfad

gemountet werden. Um BIN/NRG Images zu mounten müssen diese zunächst in ein ISO-Image umgewandetl werden. Dazu müssen die Programme bchung zbw. nrg2iso installiert sein:

sudo apt-get install bchunk
sudo apt-get install nrg2iso

Anschliessend können die Images umgewandelt werden

bchunk datei.bin datei.cue datei.iso
nrg2iso datei.nrg datei.iso

Wobei datei für den jeweiligen Image-Name steht

HowTo: apt-get hinter einem Proxy Server mit Ubuntu

Wer sein Unbuntu updaten möchte, oder neue Software installieren will wird früher oder später apt-get brauchen. Wenn man nun hinter einem Proxy-Server sitzt, wird das nicht ohne weiteres funktionieren. Dazu muss man ein paar kleine Einstellungen machen:
1) Unter System -> den Synaptic Paketverwaltung öffnen und dort unter Einstellungen -> Netzwerk die entsprechenden Einträge machen.
2) Um apt-get von der der Kommandozeile nutzen zu können, schreiben wir die Proxy-Settings in die Umgebungsvariable. Die geschieht indem man:

sudo nano /etc/bash.bashrc

aufruft und dann die folgenden Zeilen am Ende einfügt:

export http_proxy=http://user:passwort@proxyserver.domain:port/
export ftp_proxy=http://user:passwort@proxyserver.domain:port/

Das user:passwort kann natürlich entfallen, sofern der Proxy keine Zugangsberechtigung abfragt. Wen man jetzt eine neue Shell öffnet kann man wie gewohnt sein apt-get nutzen.