yourcha – Ich mach nichts draus

Gestern bekam ich Post von der „yourcha AG“ aus Idstein. Kurz bevor ich den Brief, wie üblich bei Werbung in den Müll warf, überflog ich ihn doch einmal kurz. Diese Firma will Unternehmen und qualifizierte stellensuchende angeblich zusammenbringen. Warum sollte ich das tun? Die Adresse werden sie wohl eingekauft haben, das ist ja heutzutage ein großes Geschäft. Die AGB sind auch sehr großzügig ausgelegt. Aber wieso ich? Suche ich einen Job?

Irgendwie keimt in mir das Gefühl, dass es sich hier nur um eine Adress-Sammlung handelt. Gut gemacht und mit einem Thema das zumindest unterschwellig sicher jeden anspricht. Wer will nicht einen noch interessanteren Job mit mehr Geld und weniger Arbeit? Aber warum sollte ich einem unbekanntem Unternehmen, über das man zudem recht wenig im Netz findet, all meine persönlichen Daten inkl. Lebenslauf etc. preisgeben, wenn ich die gleiche Funktion auch bei z.B. monster.de oder stepstone bekommen kann. Und da suchen sicherlich mehr große und kleine Unternehmen nach geeigneten Mitarbeitern.

Wäre interessiert ob/wer auch noch einen solchen Brief bekommen hat. Zugang ist ja laut Anschreiben nur mit persönlicher Einladung möglich. Das soll wohl noch neugierig machen und den Dienst exklusiver erscheinen lassen. Hat sich jemand darauf eingelassen und kann berichten?

Ich für meinen Teil habe beschlossen den Brief so wie er ist in die Rundablage „P“ (wie Papierkorb) zu legen. Werde die Sache aber aus reiner Neugier einmal weiter beobachten…..

Ruby on Rails Bootcamp der Big Nerd Ranch – Tag 5

Tag 5 – 9:03 Uhr:

Der letzte Tag. Schade eigentlich, wo ich mich doch gerade erst langsam zurecht fand. Jetzt heisst es fleissig zu Hause coden coden coden. Ich werde sicherlich in mehr oder weniger regelmässigen Abständen darüber berichten und die Usergroup mit Fragen quälen.

Am letzen Tag haben wir noch das Thema Performance angesprochen. Rails bietet ein paar Mechanismen für Caching usw. Da das Hauptaugenmerk von Rails aber ist dem Entwickler das Leben leichter zu machen gibt es da nicht so viel. Durch die MVC-Architektur lassen sich Rails-Anwendungen aber im Prinzip beliebig skalieren. Anhand des Shoutboards haben wir die Request per second untersucht und welchen Einfluss die Caching-Mechanismen darauf haben.

Das letzte was uns Charles noch näher brachte war Deployment mit Capistrano. Wirklich coole Sache. Ein Befehl und die Anwendung wird automatisch auf dem Produktions-Server bereitgestellt. Vorher ist natürlich noch ein bisschen Konfiguration nötig, die sich aber in Grenzen hält.

Zum Abschluß zeigte uns Charles dann noch ein paar seiner ganz eigenen Vorgehensweisen, Lieblings-Plugins usw.

Mit dem Mittagessen, einem schönen Zertifikat und bester Laune endete damit diese wundervolle Schulung. Mein Fazit – jeder der sich für Rails interessiert und das nötige Budget hat kann bei dieser Schulung zur dazu lernen. Absolut empfehlenswert!

nVidia 6600 des Toshiba Tecra S2 auf Ubuntu 6.10

Zwar erkennt Ubuntu die GeForce 6600 wunderbar, aber so richtig glücklich war ich damit nicht. Zum einen war alles sehr langsam (fehlende OpenGL-Unterstützung) und zum anderen nur in 16bit Farbtiefe. Allerdings ließ sich das Problem recht einfach lösen. Man lädt einfach bei NVidia die aktuellen Treiber herunter. Anschliessend wechselt man mit CTRL-ALT-F1 in ein Textterminal und loggt sich ein. Mit

sudo /etc/init.d/gdm stop

beendet man den X-Server und installiert anschliessend mit dem Befehl:

sudo sh <treibername.run>

den heruntergeladenen Treiber. Evt. will der Treiber noch ein bissel Kernel-Module generieren, was man ihn einfach machen lässt. Danach kontrolliert man noch die x11.conf im Verzeichnis /etc/X11/

sudo nano /etc/X11/xorg.conf

ob bei DefaultDepth auch eine hinreichend hohe Farbtiefe angegeben ist (hier 24 für 24bit). Falls nicht ändern und Datei speichern. Zum Abschluß nur noch den X-Server neu starten.

sudo /etc/init.d/gdm start

Nun solltest Du einen ordentlichen Desktop haben ;-)

Geschenke! Dankeschön an Christine von ti-s

Don Camillo und Peppone DVD Set

Zu meiner Freude hat mir Christine von ti-s.de über Amazon ein kleines Dankeschön für meine Hilfe bei Ihrer Webseite zukommen lassen. ti-s.de läuft seit kurzem auf TYPO3. Beim CSS waren einige Klippen besonders wegen der Kompatibiltät zum Internet Explorer zu umschiffen. Ein wenig SEO wird noch folgen.

So werde ich am Wochenende also die ein odere andere Folge von Don Camillo und Peppone (Bibel Edition, 5 DVDs) zu Gemüte führen.

Ruby on Rails Bootcamp der Big Nerd Ranch – Tag 4

Tag 4 – 9:20 Uhr:

Heute gehts anspruchsvoll weiter. Noch nicht richtig wach legen wir, ganz Web2.0 mässig mit dem Thema Ajax los. Rails hat prototype und script.aculo.us bereits integriert und bietet dem Entwickler schöne Möglichkeiten diese zu nutzen. Das machten wir auch sogleich um im unserer Demo-Anwendung ein bisschen Ajax einzubauen.

Ein wichtiges Thema folgte; Debugging. Die verschiedenen Möglichkeiten wie logger.info (ins Logfile schreiben), Sandbox-Testing und Arbeit mit Breakpoints wurden anschliessend wieder praktisch vertieft. Besonders der script/breakpointer hat mir gefallen, weil man dort bei erreichen eines definierten breakpoints eine komplette Ruby-Shell zur Verfügung hat, in der man beliebig rumhantieren kann.

Vor dem Essen wurde dann noch der ActionMailer besprochen und die Möglichkeiten Mails zu versenden/empfangen (bzw. zu verarbeiten) aufgezeigt. Da bei mir (auf Wunsch) ein lokales Postfix seinen Dienst verrichtet konnte ich via sendmail das ganze sogar testen. Wie nicht anders zu erwarten funktioniert es blendend.

12:45 Mittagessen

Gut gesättigt waren wir fit für das nächste Kapitel. Web Services. Serverseitig unterstütz Rails SOAP und XML-RPC. REST wird durch Active Resource und Simply RESTful unterstützt. Wie immer nimmt Rails einem hier viel Arbeit ab und bietet sogar ein (allerdings verbesserungswürdiges) scaffolding. Dennoch machten wir auch hier wieder eine Übung und programmierten eine Schnittstelle und einen RSS-Feed für neue Produkte. Und das in weniger als 15 Minuten. Schon irgendwie beeindruckend.

Der Rest des Tages war wieder coding angesagt. Entweder an eigenen Applikationen oder an dem Übungsstück. Wie immer stand Charles mit Rat und Tat zur Seite, sodass eigentlich alle offenen Fragen geklärt werden konnten. Ich selbst habe mich dann mal an das Datenbankdesign meiner kleinen Reise-Applikation gemacht. Da habe ich mir auch gleich was schön schwieriges vorgenommen scheint mir. Wegen der Normalisierung werde ich wohl um eine Handvoll Assoziationen mit polymorphic nicht rum kommen.

So ganz nebenbei hat Charles noch ein kleines Shout-Board mit schickem Ajax-Update programmiert. Das wird hier jetzt fleißig zum Llinktausch benutzt. Mal gucken ob wir da den Source noch bekommen ;-)

19:00 Abendesen – wie immer sehr lecker

Den restlichen angefangenen Abend werde ich noch ein wenig anfangen zu coden. Ebenso meine Mitlernenden. Morgen dann der letzte (halbe) Tag.