Debian/Ubuntu: eth0 nach Umzug auf virtuelle Maschine nicht verfügbar

Wenn man Debian/Ubuntu z.B. von einem VMWare-Server auf den anderen umziehen möchte, oder eine bestehende Installation virtualisieren möchte, kommt es nach dem Start der neuen virtuellen Maschine zu einer Fehlermeldung „SIOCSIFADDR: No such device eth0„. Das Netzwerkinterface ist also nicht verfügbar.

Ursache dafür ist, dass die verwendete MAC-Adresse vom System mit eth0 „verbunden“ wird.

Normalerweise sollte dies in der Datei „/etc/ftab“ stehen. Diese ist aber oftmals (je nach Version) gar nicht vorhanden. Aber der Verweis ist trotzdem in einer anderen Datei enthalten.

Ubuntu-Installation in: /etc/udev/rules.d/70-persistent-net.rules
Debian-Installation in: /etc/udev/rules.d/z25_persistent-net.rules

Das einfachste ist nun die entsprechende Datei zu löschen (oder umbenennen) und anschließend ein Neustart des System. Dabei wird die Datei neu angelegt und alles sollte wieder funktionieren wie es soll.

Größe einer Linux-Partition unter VMware-Server ändern

In der Firma habe ich unsere Proxy-Infrastruktur gerade virtualisiert. Irgendwie habe ich da aber nicht recht aufgepasst und die Daten-Partition bzw. die virtuelle Festplatte des ESX-Server ein wenig klein bemessen.

Das ist aber halb so tragisch da es einen einfachen Weg gibt die Größe zu verändern. Es sind zwei Schritte notwendig. Zunächst muß die „virtuelle Festplatte“ der VMware geändert werden. Dazu einfach über den Infrastuctur Client auf die Machine connecten und „Edit Settings“ bei der entsprechenden Machine wählen. Beim Punkt „Hard Disk“ kann man dann die Größe ändern. Nach wenigen Sekunden sollte die Änderung durchgeführt sein.

Der etwas kompliziertere Teil ist die Linux-Partition an sich. Da ich Debian für die Proxy selbstverständlich ohne überflüssiges X betreibe viel meine Wahl zunächst auf gparted. Da ist aber nun das Problem, dass man die entsprechenden Laufwerke unmounten muss. Alles irgendwie doof und unnötig kompliziert.

Viel einfacher ist es sich die GParted-Live-CD herunterzuladen, von dieser zu booten und dort die Änderungen vorzunehmen (Homepage / Download). Es stehen Images für CD oder USB-Boot zur Verfügung.

Die Bedienung sollte kein Problem sein. Falls doch ist bei HowtoForge auch eine Anleitung verfügbar.

Nach weniger als 10 Minuten lief der geänderte Proxy wieder und hatte nun ausreichend Platz zur Verfügung.

nVidia 6600 des Toshiba Tecra S2 auf Ubuntu 6.10

Zwar erkennt Ubuntu die GeForce 6600 wunderbar, aber so richtig glücklich war ich damit nicht. Zum einen war alles sehr langsam (fehlende OpenGL-Unterstützung) und zum anderen nur in 16bit Farbtiefe. Allerdings ließ sich das Problem recht einfach lösen. Man lädt einfach bei NVidia die aktuellen Treiber herunter. Anschliessend wechselt man mit CTRL-ALT-F1 in ein Textterminal und loggt sich ein. Mit

sudo /etc/init.d/gdm stop

beendet man den X-Server und installiert anschliessend mit dem Befehl:

sudo sh <treibername.run>

den heruntergeladenen Treiber. Evt. will der Treiber noch ein bissel Kernel-Module generieren, was man ihn einfach machen lässt. Danach kontrolliert man noch die x11.conf im Verzeichnis /etc/X11/

sudo nano /etc/X11/xorg.conf

ob bei DefaultDepth auch eine hinreichend hohe Farbtiefe angegeben ist (hier 24 für 24bit). Falls nicht ändern und Datei speichern. Zum Abschluß nur noch den X-Server neu starten.

sudo /etc/init.d/gdm start

Nun solltest Du einen ordentlichen Desktop haben ;-)

HowTo: ISO/NRG/BIN/CUE Images unter Ubuntu mounten

Normale ISO-Images können ganz einfach mit dem Befehl

sudo mount -o loop ./isodatei.iso /ziel/pfad

gemountet werden. Um BIN/NRG Images zu mounten müssen diese zunächst in ein ISO-Image umgewandetl werden. Dazu müssen die Programme bchung zbw. nrg2iso installiert sein:

sudo apt-get install bchunk
sudo apt-get install nrg2iso

Anschliessend können die Images umgewandelt werden

bchunk datei.bin datei.cue datei.iso
nrg2iso datei.nrg datei.iso

Wobei datei für den jeweiligen Image-Name steht