nVidia 6600 des Toshiba Tecra S2 auf Ubuntu 6.10

Zwar erkennt Ubuntu die GeForce 6600 wunderbar, aber so richtig glücklich war ich damit nicht. Zum einen war alles sehr langsam (fehlende OpenGL-Unterstützung) und zum anderen nur in 16bit Farbtiefe. Allerdings ließ sich das Problem recht einfach lösen. Man lädt einfach bei NVidia die aktuellen Treiber herunter. Anschliessend wechselt man mit CTRL-ALT-F1 in ein Textterminal und loggt sich ein. Mit

sudo /etc/init.d/gdm stop

beendet man den X-Server und installiert anschliessend mit dem Befehl:

sudo sh <treibername.run>

den heruntergeladenen Treiber. Evt. will der Treiber noch ein bissel Kernel-Module generieren, was man ihn einfach machen lässt. Danach kontrolliert man noch die x11.conf im Verzeichnis /etc/X11/

sudo nano /etc/X11/xorg.conf

ob bei DefaultDepth auch eine hinreichend hohe Farbtiefe angegeben ist (hier 24 für 24bit). Falls nicht ändern und Datei speichern. Zum Abschluß nur noch den X-Server neu starten.

sudo /etc/init.d/gdm start

Nun solltest Du einen ordentlichen Desktop haben ;-)

HowTo: ISO/NRG/BIN/CUE Images unter Ubuntu mounten

Normale ISO-Images können ganz einfach mit dem Befehl

sudo mount -o loop ./isodatei.iso /ziel/pfad

gemountet werden. Um BIN/NRG Images zu mounten müssen diese zunächst in ein ISO-Image umgewandetl werden. Dazu müssen die Programme bchung zbw. nrg2iso installiert sein:

sudo apt-get install bchunk
sudo apt-get install nrg2iso

Anschliessend können die Images umgewandelt werden

bchunk datei.bin datei.cue datei.iso
nrg2iso datei.nrg datei.iso

Wobei datei für den jeweiligen Image-Name steht

HowTo: apt-get hinter einem Proxy Server mit Ubuntu

Wer sein Unbuntu updaten möchte, oder neue Software installieren will wird früher oder später apt-get brauchen. Wenn man nun hinter einem Proxy-Server sitzt, wird das nicht ohne weiteres funktionieren. Dazu muss man ein paar kleine Einstellungen machen:
1) Unter System -> den Synaptic Paketverwaltung öffnen und dort unter Einstellungen -> Netzwerk die entsprechenden Einträge machen.
2) Um apt-get von der der Kommandozeile nutzen zu können, schreiben wir die Proxy-Settings in die Umgebungsvariable. Die geschieht indem man:

sudo nano /etc/bash.bashrc

aufruft und dann die folgenden Zeilen am Ende einfügt:

export http_proxy=http://user:passwort@proxyserver.domain:port/
export ftp_proxy=http://user:passwort@proxyserver.domain:port/

Das user:passwort kann natürlich entfallen, sofern der Proxy keine Zugangsberechtigung abfragt. Wen man jetzt eine neue Shell öffnet kann man wie gewohnt sein apt-get nutzen.

rails.vim – VIM script für Ruby on Rails

Screenshot von vim mit Rails-Plugin

Wer auf Linux (hier Ubuntu) Ruby on Rails Anwendungen entwickelt wird eventuell auch hin und wieder feststellen, dass der Editor nicht genau das tut, was man sich wünscht. Nun gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Editoren. Einer davon ist VIM. Und genau hierfür gibt es eine sehr nützliche Script-Sammlung für Ruby on Rails. rails.vim unterstützt den Entwickler mit vielen nützlichen Shortcuts und natürlich auch Syntax-Highlighting. Funktioniert auch hervorragend mit “cream” zusammen.