Archiv für die 'Ubuntu/Debian' Kategorie
16. Februar 2009 von Fladi
Wenn man Debian/Ubuntu z.B. von einem VMWare-Server auf den anderen umziehen möchte, oder eine bestehende Installation virtualisieren möchte, kommt es nach dem Start der neuen virtuellen Maschine zu einer Fehlermeldung “SIOCSIFADDR: No such device eth0“. Das Netzwerkinterface ist also nicht verfügbar.
Ursache dafür ist, dass die verwendete MAC-Adresse vom System mit eth0 “verbunden” wird.
Normalerweise sollte dies in der Datei “/etc/ftab” stehen. Diese ist aber oftmals (je nach Version) gar nicht vorhanden. Aber der Verweis ist trotzdem in einer anderen Datei enthalten.
Ubuntu-Installation in: /etc/udev/rules.d/70-persistent-net.rules
Debian-Installation in: /etc/udev/rules.d/z25_persistent-net.rules
Das einfachste ist nun die entsprechende Datei zu löschen (oder umbenennen) und anschließend ein Neustart des System. Dabei wird die Datei neu angelegt und alles sollte wieder funktionieren wie es soll.
17. September 2008 von Fladi
In der Firma habe ich unsere Proxy-Infrastruktur gerade virtualisiert. Irgendwie habe ich da aber nicht recht aufgepasst und die Daten-Partition bzw. die virtuelle Festplatte des ESX-Server ein wenig klein bemessen.
Das ist aber halb so tragisch da es einen einfachen Weg gibt die Größe zu verändern. Es sind zwei Schritte notwendig. Zunächst muß die “virtuelle Festplatte” der VMware geändert werden. Dazu einfach über den Infrastuctur Client auf die Machine connecten und “Edit Settings” bei der entsprechenden Machine wählen. Beim Punkt “Hard Disk” kann man dann die Größe ändern. Nach wenigen Sekunden sollte die Änderung durchgeführt sein.
Der etwas kompliziertere Teil ist die Linux-Partition an sich. Da ich Debian für die Proxy selbstverständlich ohne überflüssiges X betreibe viel meine Wahl zunächst auf gparted. Da ist aber nun das Problem, dass man die entsprechenden Laufwerke unmounten muss. Alles irgendwie doof und unnötig kompliziert.
Viel einfacher ist es sich die GParted-Live-CD herunterzuladen, von dieser zu booten und dort die Änderungen vorzunehmen (Homepage / Download). Es stehen Images für CD oder USB-Boot zur Verfügung.
Die Bedienung sollte kein Problem sein. Falls doch ist bei HowtoForge auch eine Anleitung verfügbar.
Nach weniger als 10 Minuten lief der geänderte Proxy wieder und hatte nun ausreichend Platz zur Verfügung.
30. März 2007 von Fladi
Zwar erkennt Ubuntu die GeForce 6600 wunderbar, aber so richtig glücklich war ich damit nicht. Zum einen war alles sehr langsam (fehlende OpenGL-Unterstützung) und zum anderen nur in 16bit Farbtiefe. Allerdings ließ sich das Problem recht einfach lösen. Man lädt einfach bei NVidia die aktuellen Treiber herunter. Anschliessend wechselt man mit CTRL-ALT-F1 in ein Textterminal und loggt sich ein. Mit
sudo /etc/init.d/gdm stop
beendet man den X-Server und installiert anschliessend mit dem Befehl:
sudo sh <treibername.run>
den heruntergeladenen Treiber. Evt. will der Treiber noch ein bissel Kernel-Module generieren, was man ihn einfach machen lässt. Danach kontrolliert man noch die x11.conf im Verzeichnis /etc/X11/
sudo nano /etc/X11/xorg.conf
ob bei DefaultDepth auch eine hinreichend hohe Farbtiefe angegeben ist (hier 24 für 24bit). Falls nicht ändern und Datei speichern. Zum Abschluß nur noch den X-Server neu starten.
sudo /etc/init.d/gdm start
Nun solltest Du einen ordentlichen Desktop haben ;-)
23. März 2007 von Fladi
Auf UbuntuGeek (eine sehr gute Seite mit vielen Tips und Howtos zu Ubuntu) habe ich diese schöne Anleitung zur Installation von VirtualBox gefunden.
23. März 2007 von Fladi
Normale ISO-Images können ganz einfach mit dem Befehl
sudo mount -o loop ./isodatei.iso /ziel/pfad
gemountet werden. Um BIN/NRG Images zu mounten müssen diese zunächst in ein ISO-Image umgewandetl werden. Dazu müssen die Programme bchung zbw. nrg2iso installiert sein:
sudo apt-get install bchunk
sudo apt-get install nrg2iso
Anschliessend können die Images umgewandelt werden
bchunk datei.bin datei.cue datei.iso
nrg2iso datei.nrg datei.iso
Wobei datei für den jeweiligen Image-Name steht
22. März 2007 von Fladi
Wer sein Unbuntu updaten möchte, oder neue Software installieren will wird früher oder später apt-get brauchen. Wenn man nun hinter einem Proxy-Server sitzt, wird das nicht ohne weiteres funktionieren. Dazu muss man ein paar kleine Einstellungen machen:
1) Unter System -> den Synaptic Paketverwaltung öffnen und dort unter Einstellungen -> Netzwerk die entsprechenden Einträge machen.
2) Um apt-get von der der Kommandozeile nutzen zu können, schreiben wir die Proxy-Settings in die Umgebungsvariable. Die geschieht indem man:
sudo nano /etc/bash.bashrc
aufruft und dann die folgenden Zeilen am Ende einfügt:
export http_proxy=http://user:passwort@proxyserver.domain:port/
export ftp_proxy=http://user:passwort@proxyserver.domain:port/
Das user:passwort kann natürlich entfallen, sofern der Proxy keine Zugangsberechtigung abfragt. Wen man jetzt eine neue Shell öffnet kann man wie gewohnt sein apt-get nutzen.
16. März 2007 von Fladi

Wer auf Linux (hier Ubuntu) Ruby on Rails Anwendungen entwickelt wird eventuell auch hin und wieder feststellen, dass der Editor nicht genau das tut, was man sich wünscht. Nun gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Editoren. Einer davon ist VIM. Und genau hierfür gibt es eine sehr nützliche Script-Sammlung für Ruby on Rails. rails.vim unterstützt den Entwickler mit vielen nützlichen Shortcuts und natürlich auch Syntax-Highlighting. Funktioniert auch hervorragend mit “cream” zusammen.
15. März 2007 von Fladi
Hier gibt es eine schöne Anleitung wie man Ruby on Rails auf Ubuntu zum laufen bringt. Geht recht fix und ist klar und einfach beschrieben und somit auch für Leute nachvollziehbar, die sich auf der Konsole nicht sonderlich wohl fühlen ;-)