ImageMagick 4.2.9 für Windows

Auf Twitter suchte Bastian die Windows-Version 4.2.9 von Imagemagick. Auf der Projektseite ist diese aber nicht mehr verfügbar und der scheinbar einzige Link typo3.sunsite.dk ist mittlerweile stillgelegt. So habe ich mich also auf die Suche begeben und war erfolgreich. Es ist z.b. in dem TYPO3 WAMP-Installer von Alwin Viereck enthalten.

Ich habe es daraus entpackt und stelle das ZIP hier zur Verfügung:

Hier geht es zum Download von ImageMagick 4.2.9 für Windows


Ich hoffe dies hilft allen die verzweifelt nach einem der folgenden Wörter gesucht haben: imagemagick-win-4.2.9.zip imagemagick-win-4.2.9.exe download imagemagick windows static linked statisch convert.exe combine.exe sunsite.dk typo3 graphicsmagick im

Buch-Review: TYPO3 4.2 E-Commerce

TYPO3 4.2 E-CommerceWährend des Urlaub hatte ich nun endlich einmal genug Zeit mir das Buch „TYPO3 4.2 E-Commerce“ von Inese Liberte und Edgars Karlsons aus dem Packt Publishing Verlag durchzulesen. Der Untertitel „Design, build, and profit from a sophisticated feature-rich online store using TYPO3“ verspricht, dass es sich um ein grundlegendes und umfangfreiches Werk handelt. Auf 189 Seiten soll mit TYPO3 Schritt für Schritt ein Online-Shop erstellt und optimiert werden.

Doch für wen wurde dieses Buch eigentlich geschrieben? „If you want to create a captivating online shop using TYPO3 and optimize your profit, this book is for you. Some knowledge of TYPO3, PHP, and TypoScript is required„, so die Autoren. Klingt für mich zunächst nach einem hohen Ziel, neben der technischen Implementierung auch noch auf die Gewinnmaximierung via Online-Shop einzugehen. Damit beschäftigen sich an anderer Stelle ja ganze eigene Bücher.

Hier das Inhaltsverzeichnis.

Im ersten Kapitel wird sich um die Installation von TYPO3 auf dem Server gekümmert. Jeder der das schon einmal gemacht hat wird bestätigen können, dass dies nicht umbedingt trivial ist. Umso erstaunter war ich, dass sich das Buch damit auch beschäftigt. Wie zu erwarten kann diese grundlegende Einführung aber nicht sonderlich tief sein und nur ein Beispielsystem behandeln. Sicher mal gut durchzulesen, aber für eine echte produktive Installation mir persönlich zu oberflächlich. Hier kommt der Administrator um eigenes Wissen nicht herum, das über „some TYPO3, PHP, and TypoScript“ hinausgeht. Im gleichen Kapitel wird auch noch die Installation von Extensions behandelt (tt_products).

Das nächste Kapitel widmet sich der Template Konfiguration, wobei sowohl TypoScript als auch das eigentliche „HTML-Template“ gemeint ist. Schön fand ich, dass auch gleich auf die Konfiguration mit mehreren Sprachen eingegangen wird. Weniger schön, dass TemplaVoila nicht verwendet wird. Dies ist aber wohl Geschmackssache. Auch in diesem Kapitel wird sich eng an die vorgegebene Konfiguration gehalten. Jeder der davon abweicht kommt nicht drum herum sich näher mit dem System zu beschäftigen, so dass das Beispiel vielleicht zum Üben gut geeignet ist, für einen produktiven Shop aber sicher noch einiges an Nacharbeit erforderlich macht. 
Am Ende des 2. Kapitel wird noch die Upgrade-Möglichkeit von TYPO3 vorgestellt und die verschiedenen Versionsnummern erklärt (Minor, Major und Patch-Versionen).

In Kapitel 3 geht es dann endlich mit E-Commerce los. Es werden kurz die 3 zur Zeit populärsten Extensions verglichen (tt_products, extendedshop, commerce). Schluss endlich kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass tt_products im Bezug auf Leistung/Auwand/Features das beste Produkt ist. Hier gilt es meines Erachtens aber noch einmal genau zu betrachten, was ein Shop-Betreiber überhaupt an Modulen braucht (Payment, WaWi, …..). 
Wie bereits angedeutet wird für den Demo-Shop tt_products verwendet. Hierfür wird nun die Anbindung von PayPal zur Abrechnung erklärt. Besonders gut fand ich, dass explizit auf die Möglichkeit des PayPal-Testaccount hingewiesen wird. Die Einrichtung an sich ist recht trivial. 
Auch das 3. Kapitel endet mit einem Abschnitt der nicht so richtig zum eigentlichen Inhalt des Kapitels passen mag. Dieses Mal wird erklärt, wie man eine Extension auf den neuesten Stand bringt. Wer das aber nicht ohnehin schon kann, der wird wohl kaum einen Shop mit TYPO3 aufsetzen wollen.

Kapitel 4 trägt den Titel „Catalogue – Setting Up / Online Store Requirements„. Hier geht es jetzt um die Konfiguration von tt_products, die recht anschaulich erklärt wird. Auch auf den Import von Produkt-Daten und das dazugehörige Mapping CSV->tt_products wird eingegangen. Es werden Produkte dem Shop hinzugefügt, also Produkt-Datensätze angelegt und editiert. Bilder dazu hinterlegt und das TypoScript-Setup (auch hin Hinblick auf mehrere Sprachen) angepasst.

In Kapitel 5 dreht sich alles um unsere (zukünftigen) Kunden. Das automatische Anlegen von User-Accounts mit Hilfe der Extension sr_feuser_register sowie die Verbindung zu einer User-Gruppe. Sehr nützlich in diesem Abschnitt fand ich die Erläuterung, wie man für diese Gruppen separate Nachlässe im System hinterlegen kann. Dies wird anhand einer TypoScript-Konfiguation gelöst.

Kapitel 6 schweift zunächst mal wieder vom Thema E-Commerce ab. Es geht um die Navigation auf der Seite. Konfiguration von Menus (GMenu, TMenu …) und deren bester logischer Aufbau. 
Besser gefällt mir da der Abschnitt, der sich um die Suche mit Hilfe von indexed_search kümmert. Diese wird installiert und konfiguriert sowie ins Template eingebunden. Wenn man einen Shop hat, der genauso aufgebaut ist und es keine weiteren Stolpersteine gibt, funktioniert die gezeigte Konfiguration sicherlich. Über die zahlreichen Stolpersteine, die indexed_search bietet, wird aber der tatsächliche Shop-Betreiber sicher stolpern und anderswo eine Lösung finden müssen. So fehlt mir hier zum Beispiel die in vorherigen Kapitel aufgeführte Konfiguration für mehrsprachige Seiten.

Das folgende Kapitel widmet sich der Abwicklung von Zahlung und Bestellungen. Die Autoren wählen hier die Extension shop_manager von Semyon Vyskubov, die eine Ergänzung für tt_products ist. Sie ermöglicht die Verwaltung vom Backend aus. Die Installation erfolgt am Besten aus dem TER und sollte keine Schwierigkeiten aufwerfen.
Im nächsten Teilabschnitt wird der Einsatz von SSL erläutert. Da es hier in der Realität genügend verschiedene Setups gibt, kann das Aufgeführte lediglich als Beispiel dienen. Die Konfiguration von SSL, die ja zunächst nichts mit TYPO3 zu tun hat, sollte für den erfahrenen Administrator aber kein Problem darstellen, sofern er hinreichend Rechte und Möglichkeiten beim Hosting-Provider hat. Die Konfiguration von TYPO3 zur Verwendung von SSL ist gut und ausreichend im vorliegenden Buch erklärt.

Das „Administrative Interface in TYPO3“ ist Gegenstand von Kapitel 8. Wie schon es öfteren in diesem Buch hat das meines Erachtens nichts mit E-Commerce zu tun und gehört eher zu den Grundlagen bei der Arbeit mit TYPO3. Zu Gute halten muss man den Autoren, dass diese Kapitel schön die verschiedenen Möglichkeiten der Arbeit im Backend erläutern. Es ist das umfangreichste Kapitel des Buches und durchaus lesenswert.

Die Optimierung des Shop ist Inhalt von Kapitel 9. SEO ist hier das Stichwort und die vorgestellten Möglichkeiten zeigen den Handlungsbedarf für den Shop-Betreiber klar auf. Das hier ein Buch auf wenigen Seiten alles abdeckt, was das Arbeitsgebiet einer ganzen Branche ist war nicht zu erwarten. So kann man die Erläuterungen nur als die grundlegenden Dinge bzgl. SEO verstehen. Immerhin wird die Einbindung einer XML-Sitemap für Google und Co. und die Konfiguration von Stichworten (Meta-Tags) erläutert.

Im letzten Kapitel behandeln die Autoren das Marketing der Seite. Ein paar grundlegende Überlegungen zum Shop, dessen Struktur und Ziel werden besprochen. Ein solches Thema ist aber mehr betriebswirtschaftlich relevant als, dass es etwas mit TYPO3 und E-Commerce zu tun hat. Es rundet das Buch aber als letztes Kapitel ab.

Fazit:

Die Autoren haben hier versucht ein Buch zu schaffen, dass alles abdeckt was es benötigt um einen Online-Shop erfolgreich mit TYPO3 zu betreiben. Meine Erwartungen an das Buch wurden nicht ganz erfüllt, da ich annahm ein Buch zu erhalten, dass auf die verschiedenen technischen Möglichkeiten tiefer eingeht. Es handelt sich aber meines Erachtens viel mehr um ein Buch für Leute, die sich schonmal kurz mit TYPO3 beschäftigt haben und damit nun einen Shop betreiben wollen. Der fortgeschrittene TYPO3-Administrator erfährt nicht viel Neues, kann das Buch aber durchaus als Leitfaden verwenden. Der blutige Anfänger hingegen wird ohne weitere Hilfe aus der Community wohl nicht weit kommen. Der Demo Shop ist zwar sicher ganz nett, bietet aber für einen produktiven Shop zu wenig Individualismus (Design, Features …). So kann die umgesetzte Lösung lediglich als erster Schritt ins Online-Geschäft dienen, die noch jede Menge Nacharbeit erfordert. 
Kaufen sollte das Buch jeder, der sich das erste Mal mit E-Commerce beschäftigt, aber idealerweise schon TYPO3- und weitere Erfahrung rund um Webdesign und Implementierung einer Webseite mitbringt. Der Spagat der Autoren sowohl technische als auch betriebswirtschaftliche Themen im Buch abzudecken ist vielleicht gut gemeint, wirkt aber fehl am Platz, da dies in der Realität auch nicht von einer Person erledigt wird.

Daten zum Buch:

Sample-Chapter
Inhaltsverzeichnis
Produkt-Seite beim Verlag

Sprache : English
Seiten : 212
ISBN : 184719852X
ISBN 13 : 9781847198525

Autoren: Edgars Karlsons, Inese Liberte


ISB: 184719852X
ISBN 13 : 9781847198525

Author(s) : Edgars Karlsons, Inese Liberte

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TinyRTE 1.8.1 und die Links

Wer TinyRTE in TYPO3 als Editor einsetzt, und auf Version 1.8.1 geupdatet hat, wird u.U. bemerkt haben, das gesetzte Links auf eine interne Seite nicht mehr so recht funktionieren. Bei mir in Verbindung mit RealURL, bzw. SimulateStatic aufgetreten.

Ursache dafür ist ein kleines Häkchen in der Extension-Konfiguration. Einfach den Haken bei „Store link attributes“ entfernen und schon sollte alles wieder so sein wie gewohnt.


HowTo: Einbinden von canonical in den Header mit TYPO3

Das „canonical“-Tag ist in aller Munde. Es dient dazu duplicate content für die Suchmaschinen identifizierbar zu machen.

Unter TYPO3 hat man automatisch schon doppelte Inhalte, da eine Seite z.B. unter: www.domain.de/index.php?id=1 oder unter www.domain.de/?id=1 erreichbar ist. Die Beispiele lassen sich natürlich beliebig fortsetzen.

Da TYPO3 das (noch) nicht von Haus aus als headerData mitbringt, müssen wir das halt händisch basteln.

Um einen enstprechenden Tag in der Form

<link href=“http://www.domain.de/seite.html“ rel=“canonical“/>

zu bekommen, bemühen wir mal ein bisschen TypoScript und basteln uns etwas zusammen:

# baseURL setzen (falls nicht schon vorher geschehen) WICHTIG den / am Ende nicht vergessen
config.baseURL = http://www.domain.de/

# holen des URL-Teil hinter dem ersten /
temp.activepage = TEXT
temp.activepage.typolink {
parameter.data = TSFE:id
returnLast = url   
}

# Erstellung des Header-Link-Tag in mehreren Teilen
page.headerData = COA
page.headerData.10 = TEXT
page.headerData.10 {
value = <link rel=“canonical“ href=“

page.headerData.20 = TEXT
page.headerData.20 {
value < config.baseURL
}  
page.headerData.30 < temp.activepage
page.headerData.40 = TEXT
page.headerData.40 {
value = “ />  
}

Bei meinem kleinen Test hat das ganze sowohl auf einer Seite mit index.php?id=XY als auch mit RealURL funktioniert. Besonders schön ist, das durch die Nutzung der TYPO3 Linkerzeugung auch bei Aufruf einer Seite via index.php-Parameter die RealURL-Seite als canonical angegeben wird.

Ebenso wird durch die Einbindung von baseURL die Variante abgefangen, dass der Webauftritt unter verschiedenen URL (z.B. www.domain.de und www.domain.com) erreichbar ist.

Wäre noch interessant, ob die Lösung auch bei anderen klappt. Wie sieht es mit CoolURI aus? Über Feedback hier als Kommentar würde ich mich freuen.


TYPO3 Umzug auf neuen Server

Ein paar Quick ’n dirty Notizen:

Altes Verzeichnis sichern:

tar cfzv verzeichnisname.tar pfad/zum/verzeichnis/

Alte Datenbank sichern:

mysqldump -p datenbank -u datenbankuser > datenbank.sql

Daten auf neuen Server übertragen

rcp datei user@server.tld:datei

Daten auf neuem Server entpacken

tar xzf verzeichnis.tar

Datenbank wieder einspielen:

mysql -u datenbankuser -h datenbankserver –database datenbankname -p < datenbank.sql

…. dann noch Install-Tool aufrufen und DB-Connection-Infos für neuen Server aktualisieren (oder direkt in der localconf.php ändern).